Traditionelle Thaimassage

Die traditionelle Thai-Massage, wird in Thailand „Nuad Phaen Boran“ genannt. Übersetzt bedeutet dies „alte heilsame Berührung“.

Die ursprüngliche Entwicklung der Massagetechniken, auf denen die Traditionelle-Thai-Massage basiert, wird dem nordindischen Arzt Jivakar Kumar Bhaccha zugeschrieben. Er wird heute noch in Thailand als „Vater der Medizin“ bezeichnet und verehrt .

Mit der Ausbreitung des Buddhismus fanden auch diese Massagetechniken den Weg von Indien nach Südostasien, und wurden anfangs in Buddhistischen Klöstern praktiziert.
Im Lauf der Zeit wurden die in Südostasien schon bekannten Massagetechniken mit den neuen Techniken verbunden. Im alten Siam entwickelte sich so im Lauf der Zeit traditionelle Thaimassage wie sie heute praktiziert wird und auf eine Jahrhunderte alte Tradition zurückblicken kann.


Wirkungsweise (Quelle: Wikipedia)

nach traditionell asiatischer Lehre:

Fundament der Thai-Massage ist das ayurvedische System der 72.000 Energielinien (nadis), von denen in der Thai-Massage zehn (sip sen ) bearbeitet werden. Über diese Energielinien, auf denen die sogenannten Marmapunkte (Energiepunkte) liegen (im japanischen Shiatsu als Akupressurpunkte bekannt), wird der Mensch nach aryurvedischer Lehre mit Prana (Lebensenergie) versorgt. Prana kann dem Körper über die Atmung zugeführt werden. In den Dehnpositionen der Thai-Massage verbraucht die Muskulatur Sauerstoff und der Mensch wird angeregt, tiefer zu atmen. Intensive Druckmassagen bewirken ebenfalls eine verstärkte Atmung. Ein tiefer Atem fördert Entspannung und Regeneration (vermehrtes Prana). In der Lehre der Thaimassage korrespondiert der Druck auf bestimmte Marmapunkte und Energielinien mit der Linderung unter anderem folgender körperlicher Leiden:

  • Kopfschmerzen

  • Übelkeit

  • Verstopfung

  • Durchfall

  • Ohrensausen (Tinnitus)

  • Schlafstörungen

  • Schock

  • Husten

  • Knieschmerzen

  • Rückenschmerzen

  • Schwindel

aus wissenschaftlicher Sicht:

  • Druckpunktmassagen regen die Blutzirkulation an.

  • In der Dehnung kann die Muskulatur entspannen.

  • Yogapositionen beeinflussen das skelettomuskuläre System und wirken sich auf die Körperhaltung aus.

  • Twists, Beugungen und Streckungen der Wirbelsäule können durch Zug intensiviert werden und haben einen Effekt auf die körperliche Beweglichkeit.

  • Positionen, in denen die Beine angehoben werden, fördern die Durchblutung und den Lymphfluss.

  • Die Rotation der Gelenke trägt zur Produktion von Synovialflüssigkeit (Gelenkschmiere) und damit zu körperlicher Geschmeidigkeit bei.

  • In der Tiefenentspannung wird der Parasympathicus aktiviert, sodass die inneren Organe vermehrt durchblutet und der Stoffwechsel angeregt wird.

  • Achtsame Berührung kann körperliches Wohlbefinden auslösen und Hebetechniken können zu einem Gefühl der Geborgenheit führen.

In Thailand ist die Massage selbstverständlicher Teil des Alltags. Sie wird im familiären Umfeld oder von örtlichen Meistern zur Gesundheitsvorsorge praktiziert und findet traditionell bekleidet auf einer Bodenmatte statt.
Hier wird die Thai-Massage auf Massageliegen praktiziert um den europäischen Gewohnheiten entgegenzukommen und die wohltuende, entspannende Wirkung zu steigern.



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